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Erkalteter Marmor

Der Himmel leuchtet in grau und blau und in den Tönen der herannahenden Nacht. Alles was ich will bist du. Der Horizont scheint rot durchbrochen, die Sonne ist schon längst vergangen. So wie du einst von meiner Seite gingst. Wie grauer Marmor schenkt der Himmel mir Kälte... Könnte ich bloß in diese kalten Fluten mich fallen lassen, auf dass sie mich hinfort tragen an einen blinden Ort. Ich will nicht mehr als dich heut Nacht, doch was ich will ist wie das warme Rot dort draußen, den Marmor wird es erkälten und dann ist nichts mehr da, was den Abend erhellt. Dann wird der Marmor sich in Dunkelheit hüllen... Deine Augen wurden kalt, damals im Schatten der Zeit, dein Blick war verloren, nicht mehr bei dir. Ich suchte dich in den Zeilen meiner Gedanken, doch fand ich nur mich - allein. Und du gingst hinfort in die Dunkelheit und ich suchte dich bis an den nächsten Tag. Ich liebe dich. Alles was ich wollte war eine Antwort. Die Nächte sind kälter geworden und dunkler. Sie sind nicht mehr dass was sie einmal waren, als du noch bei mir warst. Jetzt bist du fortgegangen und stehst trotzdem neben mir. Der Mond versteckt sich hinter den schwarzen Wolken. Mittlerweile blitzt der graue Himmel nur noch schwach hinter ihnen hervor und das Rot... das Rot ist nicht mehr als ein Hauch.. Wird es vergangen sein, so werde auch ich vergangen sein, so werde auch ich mich in die kalten schwarzen Wellen werfen. Der blinde Ort liegt am Boden, ich muss zerschlagen was ihm im Wege steht um zu vergessen, um dass zu vergessen was den Abendhimmel einst rot färbte. Mein Körper wirft nicht mehr als Schatten im Mondlicht, bald werde ich die Zeit nicht mehr hindern zu fließen. Fliege hinfort von mir, du mein Verstand, meine Erinnerung an das Paradies, an den Tag und nicht an die Nacht. In die Sonne und nicht in die Kälte. Flieg und stirb!

(älterer Text) 
24.2.07 15:14
 


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